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Love Yourself – Ich hasse es!

Love Yourself – Ich hasse es!

Fühlst du dich hin und wieder fehl am Platz, leidest du unter Selbstzweifeln, fehlender Selbstakzeptanz oder verspürst einfach eine tiefe Unzufriedenheit mit dir selbst?

Mit diesen Gefühlen und der negativen Selbstwahrnehmung bist du nicht allein. Zahlreiche Menschen sind nicht im Reinen mit sich selbst, mit ihren Gedanken, Gefühlen und Taten. Oftmals schämen sie sich gar dafür, wie sie wirklich sind und versuchen mit aller Macht, sich zu verändern.

Im heutigen Artikel reden wir darüber, warum es so wichtig ist, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben.

Woher kommt die fehlende Selbstakzeptanz?

Oftmals wird die Basis für eine solch negative Selbstwahrnehmung bereits in der Kindheit gelegt. Tagtäglich hören wir von unseren liebsten Menschen, dass wir lernen und uns verändern sollen, um irgendwann einmal „angekommen“ zu sein.

„Wenn du schlecht in der Schule bist, wird aus dir Nichts werden.“

Ein scheinbar einfacher, gut gemeinter Satz, der das Kind motivieren soll, aber eigentlich eine ganz andere Botschaft transportiert. Denken wir einfach kurz darüber nach, was dieser Satz aussagt:

Im Moment bist du noch in Arbeit. Erst wenn du lernst und dich anstrengst, wird aus dir Etwas. Also jetzt gerade bist du Nichts und wenn das mit der Schule nicht funktioniert, wie deine Eltern es sich vorstellen, dann bleibst du auch Nichts.

Harte Worte, die wahrscheinlich niemand seinem Kind absichtlich sagen würde. Aber die oben genannte „Motivation“ suggeriert genau das – um Etwas zu werden, musst du was tun, denn du bist nicht genug.

Genau mit solchen Aussagen wird das Fundament für die fehlende Selbstakzeptanz, für Ängste und Selbstzweifel gelegt.

Glücklich und zufrieden mit sich selbst
Glücklich und zufrieden mit sich selbst

Wann war ich das letzte Mal vollkommen zufrieden mit mir?

Wenn du beim Lesen dieser Frage überlegen musst, bist du genauso in diesem Teufelskreis aus Selbstzweifeln und fehlender Akzeptanz dir gegenüber gefangen wie ein Großteil unserer Gesellschaft.

Ein weiteres Indiz sind folgende Gedanken:

  • „Ich bin zu klein / groß / dick / dünn und muss etwas dagegen machen!“
  • „Sobald ich meinen Traum von einer Familie erfüllt und den richtigen Partner gefunden habe, wird mein Leben perfekt sein!“
  • „Nach meiner Beförderung werde ich mehr finanzielle Mittel haben, dann wird mein Leben besser werden!“

Solche Gedanken zeigen, dass du im hier und jetzt nicht zufrieden bist. Du denkst, du müsstest mehr verdienen, einen Partner finden oder dein Aussehen verändern, um glücklich zu sein? Leider muss ich dich enttäuschen. Wenn du dein Glück an äußere Umstände und Bedingungen knüpfst, wirst du ihm immer hinterherrennen.

Persönlichkeitsentwicklung und Selbstakzeptanz – sind sie überhaupt vereinbar?

Zum besseren Verständnis wollte ich das Thema „Persönlichkeitsentwicklung“ ebenfalls kurz anschneiden. Sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, bedeutet nicht, dass man sich nicht weiterentwickeln kann oder sollte. Die eigene Entwicklung ist wichtig und sollte immer und jederzeit erfolgen können – nur so lernt man aus Fehltritten.

Den großen Unterschied macht das „Warum“.

  • Möchtest du deine Persönlichkeit optimieren, weil du denkst, dass du nicht in Ordnung bist und nur durch eine Änderung deiner selbst glücklich und liebenswert sein kannst?
  • Oder bist du mit dir selbst im Reinen und möchtest einfach nur bestimmte Verhaltensweisen, die dir oder anderen Menschen auf irgendeine Weise schaden verändern?

Letzteres ist die richtige Basis, um dich weiterzuentwickeln. Nur wenn du über ein gewisses Selbstwertgefühl verfügst, wirst du in der Lage sein, dein Verhalten zum Positiven zu ändern.

Sich selbst akzeptieren – Mache jetzt den Anfang!

Um dir einige Anreize für mehr Selbstakzeptanz zu schaffen, gebe ich dir drei Anregungen und Tipps mit. Vergiss nicht: Du bist gut, du bist genug und mit all deinen Ecken und Kanten liebenswert!

  1. Du bist keine Maschine!

Jeder Mensch macht Fehler und hat seine eigenen Schwierigkeiten und Probleme. Das ist normal. Sobald du dir selbst eingestehst, dass du kein reibungsloses Uhrwerk bist, das immer perfekt zu funktionieren hat, wirst du lernen, dir selbst zu verzeihen. Das ist auch wichtig, denn nur durch die Erkenntnis und die Akzeptanz, wirst du diese Fehler in Zukunft umgehen können.

2. Du bist liebenswert!

Wenn du dich selbst nicht annehmen und lieben kannst, erwarte solche Gefühle nicht von anderen. Hast du ein Problem mit dir selbst, strahlst du es unbewusst aus und Menschen denken sich, dass mit dir etwas nicht stimmt und halten sich von dir fern. Komm mit dir ins Reine und du wirst schnell bemerken, dass dein Umfeld anders auf dich reagieren wird.

3. Lebe im jetzt!

Du wirst nicht glücklich werden, wenn irgendetwas passiert oder nicht passiert. Du musst dich dazu entscheiden, und zwar jetzt. Hör auf der Zukunft hinterherzurennen, denn irgendwann kommt sie von allein zu dir, wenn es eben so weit ist. Es ist wichtig, im hier und jetzt zu leben und sich dafür zu entscheiden glücklich zu sein.

Merke dir: Kein anderer Mensch kann dich glücklich machen – das kannst nur du selbst!

Sich selbst akzeptieren

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